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Andreas Richter

  1. Es wird viel über Kultur geredet, aber wenig getan. Kulturförderung braucht klare Kriterien und Strategien und kein paternalistisches Wirrwarr, wie es vor allem durch die jetzige Bundesregierung praktiziert wird.
  2. Die Künstler und Kreativen der Republik müssen bessere und lebenswerte Rahmenbedingungen bekommen: Räume für Kunst, Wahrung Ihrer Rechte und eine soziale Absicherung, die diesen Namen verdient.
  3. Kunst und Kultur dürfen in der Bildungspolitik nicht kurzsichtigen und dummen Leistungsgedanken geopfert werden. Es zeigt sich schon längst,  dass langfristiger beruflicher Erfolg mehr braucht als Techniken und gepauktes Wissen. Kreativität und ein Bewusstsein für Geschichte sind unabdingbar, wenn Deutschland seine Ressourcen, nämlich gut ausgebildete Menschen aller Fachrichtungen, behalten und fördern will.
  4. Nicht das Geld und seine Probleme, weder gemeinsame Währung noch Schulden sind das Fundament Europas, sondern die Kultur- und Wertegemeinschaft des Abendlandes. Um Europa friedlich und stark zu erhalten, braucht es eine offene Gesellschaft, die sich ihrer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und auch der Unterschiede bewusst ist und diese lebt. Dazu gehören neben der Sprache als Basis für jede Verständigung die Künste und eine aus der Antike, aus Christentum, Humanismus und französischer Revolution begründete geistige Tradition, die sehr bewusst und  gepflegt werden will. Ein Europa der Konflikte um Geld, Macht, Grenzen etc. ist schnell am Ende.
  5. Was ist die Kultur unserer Gesellschaft, der Umgang der  Starken mit den Schwächeren, der Gruppen mit den Individuen? Es ist auch eine Frage an Kultur, dass Solidarität auf allen Ebenen gelebt wird, dass es nicht nur um Macht und Konsum geht, sondern um ein lebenswertes Leben in einer toleranten und offenen Gesellschaft, gleiche Chancen für alle und soldarisches Einstehen, für alle, die es brauchen, in unserem Land und darüber hinaus.