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Sebastian Böttger, Softwareentwickler

Das Konzept nach dem Schwarz-Gelb regiert heißt Pragmatismus. Nicht falsch verstehen: Pragmatismus ist nicht per se des Teufels. Sicherlich muss die eine oder andere Entscheidung nach pragmatischen Gesichtspunkten getroffen werden.

Doch jede politische Entscheidung sollte sich an Visionen orientieren, einem Weg der in eine Richtung führt, mit dem man als politisch Handelnder, jeden noch so kleinen Schritt rechtfertigen kann.

Was das Kabinett Merkel aber tut, ist beliebig – was sich beim Hin und Her zur Frage des Atomausstiegs am deutlichsten gezeigt hat. Mit diesem Schlinger-Kurs werden weder konservative und liberale noch linke, grüne und progressive Menschen glücklich.

Vor uns liegt eine Richtungswahl. Es geht um Bildung, Weltoffenheit, Solidarität mit den Schwächeren und um eine neue Europapolitik.

Wollen wir, dass Bildungschancen von der Herkunft der Menschen abhängen? Wollen wir homosexuellen Paaren wirklich das Adoptionsrecht verwehren? Wollen wir wirklich, dass Menschen in unserer Gesellschaft 40 Stunden arbeiten gehen und von dem Lohn nicht leben können? Wollen wir, dass sich nur noch Reiche das Leben in den Zentren der großen Städte leisten können? Wollen wir die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa weiter ignorieren?

Ich will all das jedenfalls nicht.

Ich bin Demokrat und bin überzeugt, dass unser politisches System funktioniert. Damit es aber funktionieren kann, ist es wichtig, dass die Partizipationsmöglichkeiten genutzt werden. Die Parteien haben ihre Richtung vorgegeben. Wir müssen nun entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen.