Künstlerinitiative

#GehtAuchAnders ist ein informeller Zusammenschluss von rund 50 an politischen und gesellschaftlichen Fragen interessierten Künstlern & Kreativen aus allen Bereichen: Film, Musik, Theater, Literatur, Blogs.

Wir finden es wichtig, sich eine Meinung zu bilden und Position zu beziehen, denn es geht alle an, was unsere Regierung für Entscheidungen trifft und zu jedem eingeschlagenen Weg gibt es Alternativen.  Künstler sind nicht die besseren Politiker und die Komplexität einiger Bereiche, sowie das teilweise benötigte Fachwissen lässt viele davor zurückschrecken, sich festzulegen oder einzumischen.

Genau das halten wir für falsch, denn Demokratie lebt davon, dass Bürger sich aktiv beteiligen.

Wir wollen … einen Blick von außen wagen, uns mit Fachleuten austauschen und versuchen ausserhalb der gängigen Politik-Medien-Maschine Menschen für Themen zu gewinnen.

Unsere Plattform soll dabei allen offen stehen, die nicht nur motzen, sondern auch konkrete Vorschläge machen oder Forderungen stellen wollen – #GehtAuchAnders ist kein digitaler Stammtisch.

Wir sind dabei parteiunabhängig, auch wenn einige von uns in politischen Parteien aktiv sein mögen. Unabhängig bedeutet nicht, dass wir keinen Kontakt oder Auseinandersetzungen mit Parteipolitikern haben wollen.

Wir wollen ihre Arbeit hinterfragen, inspirieren, unterstützen und – wo nötig – scharf kritisieren.

Wir mögen untereinander nicht immer einer Meinung sein und uns auch irren.

#GehtAuchAnders ist also auch ein Ort für Austausch und konstruktiven Streit. Doch  gemeinsam haben wir, dass wir für eine offene und fortschrittliche Gesellschaft eintreten, in der Grundrechte & Umwelt geschützt werden, in der soziale Gerechtigkeit vor Partikularinteressen kommt; eine Gesellschaft, die bereit ist zu teilen und die „nationale Interessen“ und Abschottung nicht als ihr Leitmotiv sieht. Eine Gesellschaft, in der große Herausforderungen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung, soziale und globale Gerechtigkeit, sowie Fragen wie Datenschutz versus Sicherheit oder Regulierung der Finanzmärkte im Vordergrund stehen.

#GehtAuchAnders entstand vor den Bundestagswahlen 2013, wo unserer Meinung nach über lange Strecken ein Wahlkampf der Gespenster geführt wurde – Alibidebatten um zweitrangige Themen und Personen. Das Ergebnis war ein „weiter so“. Wir denken: Es geht auch anders! Und da die Probleme nicht mit Wahlkampfende aufhören, wollen wir gerade jetzt die neue Regierung – und auch die Opposition – kritisch begleiten!

Wie funktioniert „GehtAuchAnders“?

#GehtAuchAnders will alle 4-6 Wochen ein Thema setzen, das uns besonders wichtig erscheint. Ein oder mehrere Beteiligte erarbeiten einen „Leitbeitrag“ in einem Format ihrer Wahl. Ein Text, ein gefilmtes Interview, ein Streitgespräch. Hierbei können auch Experten befragt werden. Dieser Leitbetrag wird im Vorfeld an alle Beteiligten verschickt – wer sich berufen fühlt, schreibt einen eigenen Beitrag: ergänzt, widerspricht oder stellt Forderungen an die Politik.

Nach Veröffentlichung sind alle Interessierte herzlich eingeladen, Beiträge zum Thema einzusenden. Die interessantesten Einsendungen werden veröffentlicht. Bevor ein neues Thema angegangen wird, werden die Hauptargumente & Forderungen zusammengestellt und im #GehtAuchAnders-Archiv abgelegt.

#GehtAuchAnders gibt es als eigene Webseite, als Faceookseite sowie auf Youtube und Twitter.

Wer finanziert #GehtAuchAnders?

Die Erstellung der Seite wurde von den Künstlern selbst finanziert. Für die redaktionelle und technische Pflege wollen wir über Crowdfunding das nötige Geld zusammenbekommen. Eine möglichst breite Verteilung der Kosten passt am Besten zu unserem Konzept von größtmöglicher Beteiligung.