Wofür brauchen wir 10.000 Euro?!

#GehtAuchAnders  // CROWDFUNDING – Was von dem Geld bezahlt wird

Kampagnenziel: Finanzierung der Plattform, Wahrung der Unabhängigkeit und Bekanntmachung in eine breitere Öffentlichkeit, Durchführung einer Fundingparty

Wofür:

4.000 EUR / Jahr – Websitekosten

Als wir vor der Bundestagswahl 2013 an den Start gegangen sind, haben wir die Website inkl. Design und Programmierung selbst getragen. Mit der Entscheidung, die Künstlerinitiative am Leben zu halten, wurde eine neue Internetseite notwendig. Wir wollten mehr Themen bespielen, mehr Medien nutzen, mehr Inhalte in den Diskurs integrieren. Aber wir wollten nicht nur darüber reden, sondern haben es gemacht. Ein Teil des Relaunches wurde von der umsetzenden Agentur (www.keksbox.com) als Sponsoring eingesetzt, der verbleibende Teil gestundet. Neben der redaktionellen Arbeit, ist es notwendig, Server, Content Management System und Plugins umzusetzen. Außerdem werden wir jeden Tag schlauer und anspruchsvoller. Wir sehen www.geht-auch-anders.de als Prozess, als Plattform und als Labor; entsprechend werden wir sie auch weiterhin umbauen und soweit es geht optimieren.

3.000 EUR / Jahr – Redaktionskosten

Bisher ist es mitunter schwer die Redaktionsarbeit nebenbei zu organisieren. Manchmal bleiben eure Anfragen länger liegen, als uns lieb ist. Das wollen wir ändern und gern jemanden (Studierende, Praktikanten) finanzieren, der das als kleinen Nebenjob betreut und uns hilft unsere Arbeit zu professionalisieren.

5.000 EUR / Jahr – Marketingkosten

Unser Logo wurde von einer befreundeten Grafikerin (Anna Landskron) für uns kostenfrei entwickelt und wir würden gerne Werbemittel herstellen. Auch im Social Media Campaigning wollen wir einen Zahn zulegen. Das braucht „Webdollar“ um bei Facebook Anzeigen zu schalten sowie darüber hinaus mit klassischen Flyern und Plakaten auch in der Öffentlichkeit für #GehtAuchAnders Aufmerksamkeit zu erregen.

15.000 EUR / Jahr – GehtAuchAnders Videos

Zur Europawahl haben wir versucht alle europäischen SpitzenkandidatInnen der großen Parteien vor die Kamera zu bekommen. Mit zweien ist es uns gelungen. Ein bisschen liegt das auch daran, dass solche Produktionen für uns (wir sind keine Fernsehproduktion) schwer zu stemmen sind. Gerne würden wir das professionalisieren und auch das kostet, trotz aller Freundschaftspreise, die uns auch hier von den Filmteams angeboten wurden, Geld – vor allem, wenn der Clip schnell für Euch zu sehen sein soll, muss ein schneller und professioneller Schnitt gewährleistet sein. Gerne würden wir auch Formate anbieten, bei denen wir Euch mit einbinden wollen – Hangouts und vieles mehr.

3.000 EUR / einmalig – Party für die Crowd

Auch wenn uns das Gretchen unterstützt, wo es kann, wir wollen nicht, dass Leute mit kleinen Einkommen an dem Abend für uns umsonst arbeiten und daher ist es Logo, dass Security, Garderoben- und Barpersonal fair bezahlt wird. Auch Technikmiete (damit die Fußballfans auf ihre Kosten kommen und die Musikfans auch), Verpflegung aller, die am Abend z.T. ehrenamtlich mithelfen, Versicherungen und Lizenzgebühren müssen bezahlt werden. So tickt am Ende auch hier immer noch ein bisschen die Kostenuhr. Alle auftretenden Künstler verzichten an diesem Abend auf ihr Honorar!

Hintergrund

Die Erstellung der Seite wurde von den Künstlern (mit 10.000 EUR) 2013 selbst finanziert und die Arbeitsleistungen für Seiteninhalte komplett ehrenamtlich und ohne Honorare geleistet. Auch für Pressearbeit und Redaktion wurden alle Kosten durch Eigenleistungen finanziert. Filme, die für die Seite bspw. Mit Prof Schellnhuber gedreht, geschnitten und veröffentlicht haben, wurden ebenfalls von uns finanziert. Die Kosten liegen bei einem 5Min Clip bei ca 1.500-2.000 EUR.

Nun wollen wir für die redaktionelle und technische Pflege, Marketing und weitere Filmproduktionen, mit denen wir den PolitikerInnen auf den Zahn fühlen, über Crowdfunding das nötige Geld zusammenbekommen. Eine möglichst breite Verteilung der Kosten passt am Besten zu unserem Konzept von größtmöglicher Beteiligung. Bestandteil des Crowdfundings ist auch die erste GehtAuchAnders Party am 1.7. Juli im Gretchen, wo wir die Kosten zwar niedrig halten (keine Honorare, keine Mietkosten für den Club), fällt dann doch einiges an (Kosten für Security, Versicherung, Technik, Werbung, BBQ für die Special-Ticket-InhaberInnen, Videos drehen vor Ort, Fotos machen etc.). Wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid und uns unterstützt.